Syndikalismus in Berlin

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Zur Syndikalismus-Ausstellung in der BAIZ


Wie die ein oder andere Person schon mitbekommen hat, sollte ab Oktober eine Syndikalismus-Ausstellung in der BAIZ (Christinenstraße 1, Berlin) stattfinden.

Die ist nun laut einem Veranstalter auf Anfang Februar verschoben worden und soll dann – laut Aussteller – mit einem Kulturprogramm begleitet werdern. Dies wäre ein schöner Gegensatz zu den auch in der BAIZ stattfindenden Kuba-Tagen und eine schöne Ergänzung zum Frauen-Monat März (in den letzten Jahren immer wieder Gute Ausstellungen zum Weltfrauentag!).

Wir von Syndikalismus in Berlin freuen uns darauf, im Februar in die Baiz zu gehen und sind gespannt auf die Ausstellung!

(PS: Die BAIZ wird von Syndikalistischen Strukturen ganz gerne genutzt, so fanden hier zahlreiche Veranstaltungen der FAU (Workers Memorial Day, Fau-Verbot, Babylon) als auch der ASJ (Fritz Kater Veranstaltung, Emma Goldman Lesung) statt. )

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Wedding: Sprengelstr. 33


Leider nicht mehr unter dieser Adresse antreffbar, Fritz Apicius, Verkehrsarbeiter in der FAUD

900 Millionen Menschen, soviel befördert allein die BVG im Berliner Stadtraum mit Bussen, U- und Straßenbahnen pro Jahr (Zahlen von 2006).

Doch auch in den 20er und 30er Jahren, war das Berliner Öffentliche-Nahverkehrsnetz eines der modernsten der Welt. Doch nicht nur viele Fahrzeuge bewegten sich damals, nein, auch die Arbeiterinnen zeigten in der Berliner Geschichte mehrfach schon, dass sie sich selbst organiseren und für ihre Interessen eintreten können. So organisierten sich in der Berliner FAUD in den 20er und 30er Jahren Arbeiter und Arbeiterinnen in einer eigenen Organisation, dem Verkehrsarbeiterverein für Kommunal, Staats- und Privatsverkehrswesen. Einer der Akteure der Verkehrsarbeiter war Fritz Apicius, welcher in der Sprengelstraße 33, im berliner Bezirk Wedding wohnte. So existierte in seiner Privatwohnung zeitweise eine Zahlstelle für den Berliner Norden und es wurden Versammlungen abgehalten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Wedding: Lindowerstr. 6


1919, Berlin, Stadt der revolutionären Arbeiterbewegung – die Kämpfe der Arbeiterbewegung nach der Novemberrevolution ebben nicht ab, Streiks, Sabotage, bis hin zum Aufstand versuchen noch bis 1920 die Kehrtwende zu erreichen. Überall in der Stadt existieren Treffpunkte der Arbeiterbewegung, so auch im berliner Stadtteil Wedding (heute zum Großbezirk Mitte mit  Tiergarten und dem vormaligen Bezirk Mitte zusammengefasst). So fanden 1919 in der Lindowerstraße 6 einige Bezirksversammlungen der Freien Arbeiter Union Deutschland für das nördliche Berlin statt. Mehr von diesem Beitrag lesen